Sehr geehrte Kundschaft,

  

wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren regionalen Produkten.

 

Ab Mitte September können Sie unsere Neuen Kartoffeln aus der Ernte 2019 in unserem Hofautomaten

erwerben.

 

Nach dem Besuch des Landwirtschaftsministers Jörg Vogelsänger, auf unserem Hof gab es viele positive Presseartikel, die uns auch etwas stolz machen und uns zeigen, das wir auf dem richtigen Weg sind. Ab der kommenden Saison werden wir nun auch den Anbau von Biodinkel und Brotweizen beginnen sowie durch die Anlage von 5 ha mehrjährigen Blühstreifen unseren Beitrag zur Artenvielfalt leisten. Von der Politik würden wir uns wünschen

dem Verbraucher klare Kennzeichnungen beim täglichen Einkauf an die Hand zu geben, denn noch immer ist der Begriff "regional" nicht klar definiert. Noch immer wissen die Verbrauchen nicht, wie die Tiere gehalten wurden und

bei der "Zutatenliste" auf unseren Produkten wird man noch immer an der Nase rumgeführt.

Im Land der "DIN" -Normen unerträglich, da der Begriff "Nahrungsmittel"  nur noch selten im Vordergrund steht.

Wo bleiben die Mindestpreise für landwirtschaftliche Erzeugnisse ?

 

Auch wenn der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen in Deutschland erheblich zunimmt, darf man sich auch die Frage stellen, warum weiterhin 35.000 Tonnen Pflanzen und Schädlingsbekämpfungsmittel jährlich weiterhin auf

den deutschen Ackerflächen landen. Wofür fast 300 Wirkstoffe und 760 unterschiedliche Produkte notwendig sind, kann der Verbraucher, der verarbeiteten Ackerprodukte wie Getreide als Backwaren kauft, nicht nachvollziehen.

Und auch bei Obst und Gemüse werden Pestizidrückstände zwar öffentlich gemacht, jedoch ohne Konsequenzen !

Das Argument der notwenigen Erntemengen zur Versorgung der Bevölkerung, bei einem Überangebot und einer enormen Lebensmittelverschwendung ist längst nicht mehr haltbar.

  

Der "Boom" nach unbehandelten Erzeugnissen aus der Region ist nachvollziehbar und wird uns die kommenden Jahre

vor große Aufgaben stellen. Die Anbaufläche für Bioerdbeeren in Brandenburg liegt gerade mal bei einer Größenordnung von 5 Fußballfeldern. Der Zeitansatz für die Kulturarbeiten über die Pflanzung, Kulturpflege und die eigentlichen Ernte muß mit ca. 1500 Stunden pro ha ( ein Fußballfeld ) angesetzt werden. 

 

Der gesellschaftliche Trend nach immer mehr Freizeit, weniger Arbeit und Vergütungen die weit über den Mindestlöhnen liegen wird auf Dauer nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch andere Branchen verändern.

 

Nach der Anschaffung von 2 Hühnermobilen der Firma Stallbau Weiland in 2018 und der regen Nachfrage nach unseren Bioeiern freuen wir uns nun über den Zugang von unseren Junghennen und Hähnen die sich seit Mai 2019

in drei weiteren Hühnermobilen eingerichtet haben. 

Dem Trend nach immer größeren mobilen Ställen bis zu 2000 Hühnern und mehr stehen wir skeptisch gegenüber, 

und ja bei uns gibt es mehrere Hähne pro Hühnermobil.

Unsere Hühner und Hähne bekommen den größten Teil Ihrer Futterration wie Weizen, Hafer, Gerste, Erbsen, Lupinen, Mais, Luzerne usw. von den eigenen Feldern und nicht aus der Fertigmischung mit Farbstoff für die richtige Eifärbung...

 

 

Ihre 

Familie Geelhaar & Team

 

 

 

 

 

Ab sofort bekommen Sie bei uns 24 Stunden am Tag unsere Bioeier, Kartoffeln und Marmeladen am Hofautomaten. Diesen finden Sie in unserem Fachwerkhäuschen direkt am Hüttenweg in Chorin

 

Für Fragen steht Ihnen Frau Franke unter der Telefonnummer 0152-09259201 zur Seite

 

Die Idee

Wenn Erdbeeren wieder nach Erdbeeren schmecken.